Seiten

Mittwoch, 27. März 2013

Und egal wo ich bin, ich will mich fremd fühlen.

(Tagebuchmodus ein)

Finally: Wenn man wieder über jemanden reden kann, ohne dabei in Tränen auszubrechen. Aber wenn dann vorzugsweise irgendwelche Menschen in die Klasse kommen und darüber reden, muss man dann doch seinen Kloß runterschlucken, sich denken, dass der Prof. H. am Dienstag wiederkommt, alles wieder gut wird, wir, "seine Kinder", wieder glücklich sind, weil wir den schrecklichen neuen Klassenvorstand los sind, und wir unsere Probleme besprechen können oder Philosophie wieder unser aller Lieblingsfach wird. Mann, ey, scheiß Leben (Und ich gehe nicht mehr auf Folkkonzerte, die spielen immer die falschen Songs. Coverversionen von wunderhübschen bestimmten Liedern  und dann muss ich weinen und alle schauen so: "Boaaaah, ist die so emotional?").

GuinessGirlsGalway:
Erkenntnisse eines Irland-Urlaubs:
1. Iren sind so nett sein. Wirklich. Egal, wie voll ein Pub/Geschäft/etc. ist, du wirst dort immer ein "Goood morning! How are you?" bekommen.
2. Iren sind so großzügig: "Hi, can I have 5 Heineken?" "How about 5 for 3?" "Ehm, sure...? Thank you.." zu Freundin B.: "Ich liebe dieses Land!"
3. Irland ist so schön. Du fährst durch die Pampa, doch die Pampa ist schön. Es regnet den ganzen Tag, doch der Regen ist schön. Du frierst dir alles ab, weil 5 Schichten doch zu wenig sind und doch gehts dir wunderbar.
4. Irland ist voller Pubs. Und das ist kein Klischee. Wir waren in Galway, ca. 75.000 Einwohner, und ich glaube, jeder hatte in seiner Familie 'nen Pubbesitzer, Barkeeper oder Türsteher.
5. Ich will zurück. Weil Irland. Sooooo große Liebe.
(Ich könnte noch tausend Sachen schreiben, aber nein, das wir doch ein wenig anstrengend.)

NoSmokeWithoutFire:
1. Wochenende ohne Zigaretten: Der Abend war furchtbar. Menschen fuchteln verdammt gerne mit Zigaretten um dich rum, während sie dir erzählen, wie gut sie das finden, dass du dich zum Nichtrauchertum entschieden hast. Und ich habe meine Entscheidung gehasst. Ich habe es gehasst, damals mit 14 so verdammt dumm gewesen zu sein, ich habe es gehasst, dass ich an meinem ersten Tag feiern gehe, mich zwischen meine rauchenden Freunde stelle, die regelmäßig "Hey Leute, gehn wir eine rauchen?!" fragen und mich damit ans Ende meine Nerven brachten und ich habe es gehasst, dass ich mich überhaupt zu sowas hinreißen lassen habe. Aber ich habe es durchgehalten, dank Unterstützung meines Freundes und Willensstärke, auf die ich ein bisschen stolz bin.
1. Hürde geschafft. Aber verdammt, ich sehne den Tag herbei, an dem mich das alles kalt lässt, sowie all die anderen Nichtraucher.

School: Ich muss sagen, wenn man so wenig Schule geht, wie ich momentan, ist es doch ganz angenehm. Ich war, ohne Übertreibung, seit einem Monat nicht mehr "normal" Schule: Ferien, Krankheit, Irland, Krankheit, Ferien. So lässt es sich leben.

Nails: Ich hab jetzt schwarze Nägel und fühle mich so wasted. Mir fehlen nur noch der Beanie, die Rosapastell-Haare und die Creepers.


(Tagebuchmodus aus)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen